Natürliche Hormontherapie

Bioidentische Hormontherapie

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Natürliche Hormontherapie

Ihre Gesundheit im Fokus

Leiden Sie unter hormonellen Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Stimmungsschwankungen? Fühlen Sie sich müde und antriebslos?

Unsere bioidentische Hormontherapie (BHT) bietet Ihnen eine natürliche und individuelle Lösung, um Ihr Wohlbefinden wiederherzustellen und langfristig zu stärken.

Wie werden die Hormone hergestellt?

Bioidentische Hormone sind natürliche Hormone, deren molekulare Struktur exakt den körpereigenen Hormonen entspricht. Sie werden aus pflanzlichen Quellen wie der Yamswurzel oder Soja gewonnen und so aufbereitet, dass sie vom menschlichen Körper optimal aufgenommen werden können.

  • Natürlich: Die Hormone entsprechen exakt den körpereigenen
  • Verträglich: Sie werden vom Körper als „eigen“ erkannt
  • Effektiv: Sie wirken gezielt dort, wo ein Mangel besteht

Die unterschiedlichen Hormone

In der Hormontherapie werden unterschiedliche Hormone verwendet, die sich in ihrer Wirkung und Struktur deutlich unterscheiden:

  • Östrogen: Dieses Hormon spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des weiblichen Zyklus und hilft bei der Linderung von Wechseljahresbeschwerden
  • Progesteron: Es schützt die Gebärmutterschleimhaut, stabilisiert die Stimmung und kann die Konzentrationsfähigkeit verbessern
  • Testosteron: Dieses Hormon fördert die Libido, stärkt Muskelgewebe und Knochen und kann die kognitiven Funktionen verbessern
  • DHEA: Als Vorläufer für Östrogen und Testosteron beeinflusst es verschiedene Körperfunktionen, einschließlich des Stoffwechsels, der Immunität und der Libido

Patientenerfahrung

Viele unserer Patienten berichten von einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität durch die bioidentische Hormontherapie

„Nach Jahren mit Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen fühle ich mich endlich wieder wie ich selbst. Die Therapie hat mein Leben verändert.“
– Patientin, 52 Jahre

„Ich hatte starke Beschwerden in den Wechseljahren und war skeptisch gegenüber Hormonbehandlungen. Die bioidentischen Hormone haben mir geholfen.“
– Patientin, 47 Jahre

Bioidentische Hormontherapie

Wie funktioniert die Therapie?

  • Diagnose: Zunächst wird Ihr aktueller Hormonstatus durch eine umfassende Analyse ermittelt (z. B. Speicheltest)
  • Individuelle Anpassung: Basierend auf Ihren Ergebnissen wird eine maßgeschneiderte Rezeptur erstellt
  • Therapie: Die Hormone werden in Form von Cremes, Kapseln oder anderen Darreichungsformen verabreicht
  • Regelmäßige Kontrolle: Um die optimale Wirkung sicherzustellen, wird Ihre Therapie regelmäßig überwacht und bei Bedarf angepasst
Bioidentische Hormone

Erstgespräch

  • Detaillierte Anamnese
  • Besprechung der Symptome und bisherigen Behandlungen
  • Erklärung der bioidentischen Hormontherapie
  • Probenentnahmen für Wertebestimmung

Besprechung der Laborwerte (sind im Erstgespräch enthalten)

  • Im Erstgespräch wurde besprochen und entschieden, welche Entnahme zur Bestimmung des Hormonstatus notwendig wird

Therapie 

    • Verschreibung und Anwendung der bioidentischen Hormon-Präparate
    • regelmäßige Kontrollen und Anpassungen nach Bedarf. Inkl. der Blutabnahme nach zwei Monaten zur Analyse des Hormonspiegels
    • Besprechung der Blutbefundlage

Hormonspiegel-Kontrolle nach circa 2 Monate

    • Hormonspiegel durch Bluttest erfassen
    • Auswertung der Blutergebnisse
    • Erstellung eines individuellen Therapieplans. Telefonisch oder per E-Mail

Optional Zusatzberatung

  • Jede weitere Beratung per E-Mail oder telefonisch bei Fragen zur Therapie, Symptome, Beschwerden, Unklarheiten, Anpassung der bioidentischen Hormone oder Besprechung eines anderen Ansatzes

Optional Ganzkörperdiagnostik 

  • (Organscreening: Schilddrüse / Leber / Milz / Niere) mittels Ultraschalls und Vitalparameter
  • inkl. Beratung Symptome, Beschwerden, Auswertung des Temperaturbogens

* Labor-Kosten können variieren, je nach Werte, die bestimmt werden müssen.
** je nach Therapieansatz von bis zu vier Präparate

 

Anwendungsbereiche der bioidentischen Hormontherapie

Die bioidentische Hormontherapie wird vor allem zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, PMS und Zyklusunregelmäßigkeiten eingesetzt. Sie hilft bei typischen Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Brustspannen auf natürliche Weise.

Auch bei Kinderwunsch kann sie unterstützend wirken, indem sie den Hormonhaushalt reguliert und die Fruchtbarkeit verbessert. Nach der Geburt oder während der Stillzeit kann sie helfen, hormonelles Ungleichgewicht auszugleichen und das Wohlbefinden von Frauen zu steigern. Viele Frauen fragen sich vor dem Therapiebeginn, wie sich ihr Gewicht entwickelt. Diese Frage beantworten wir ausführlich im Beitrag Bioidentische Hormone und Gewichtszunahme.

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DHEA ist eines der wichtigsten Hormone, die wir haben – und trotzdem haben es die wenigsten auf dem Schirm.
Cortisol kennt fast jeder, DHEA fast niemand. Dabei ist DHEA sein direkter Gegenspieler: Während Cortisol uns in stressigen Phasen aktiviert, sorgt DHEA dafür, dass uns dieser Stress nicht komplett aus der Bahn wirft. Es gibt uns quasi die Stabilität, die Cortisol allein nicht liefern kann.
In meiner Praxis sehe ich das häufig: Sobald DHEA fehlt, verlieren Patientinnen genau diese Stressresistenz. Was viele nicht erwarten würden – das zeigt sich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich, zum Beispiel über Muskelschmerzen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Hormonen zu tun zu haben scheinen.
Gerade weil DHEA so wenig bekannt ist, wird ein Mangel oft gar nicht in Betracht gezogen – dabei kann genau das der fehlende Baustein sein, um wieder stabiler durch stressige Phasen zu kommen.
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Eine Leitlinie ist eine ärztliche Handlungsempfehlung, basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft – eigentlich das, woran wir uns orientieren sollen.
Zum Thema Progesteron in den Wechseljahren gibt es aber eine Leitlinie, die aus meiner Sicht veraltet ist. Sie besagt: Frauen ohne Gebärmutter brauchen kein Progesteron, weil es angeblich nur dafür da ist, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu verhindern.
Was diese Sichtweise übersieht: Progesteron wirkt auch im Gehirn und beeinflusst zum Beispiel die Schlafqualität – unabhängig davon, ob überhaupt eine Gebärmutter vorhanden ist. Genau das erlebe ich bei Kolleg:innen, die seit Jahren mit bioidentischen Hormonen arbeiten, immer wieder bestätigt.
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Nicht jede Erschöpfung, jede Unruhe, jedes "irgendwas stimmt nicht" ist automatisch ein Hormonproblem.
In meiner Hormonsprechstunde erlebe ich häufig, dass sich Patientinnen sicher sind: "Das müssen meine Hormone sein." Und dann zeigt die Anamnese: Die Hormone sind völlig in Ordnung, die Ursache liegt ganz woanders, zum Beispiel bei den Mitochondrien oder dem Immunsystem.
Genau diesen Unterschied zu erkennen, schaffe ich nur, weil ich nie isoliert auf ein Hormon schaue, sondern immer den ganzen Körper mitdenke.
 
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Erschöpfung ist eines der Symptome, bei denen der Blick nur auf Östrogen und Progesteron nicht immer die gewünschten Ergebnisse bringt. 
Weil die eigentliche Ursache auch woanders liegen kann – im Darm, im Immunsystem, in Bereichen, die auf den ersten Blick nichts mit Hormonen zu tun haben. Genau deshalb vereine ich in meiner Arbeit den Blick auf Hormone, Darmgesundheit und Immunologie – nur zusammen ergibt das ein vollständiges Bild.

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Warum ich Östrogen fast immer über die Haut gebe, nicht als Tablette:

Über die Leber verstoffwechselt, kann Östrogen die Blutgerinnung verändern und so das Thromboserisiko erhöhen. Über die Haut – als Gel, Spray oder Pflaster – kann ich dieses Risiko vermeiden, ohne dass sich die Wirkung verringert.

Welche der drei Formen ich wähle, ist zum Teil individuell, manchmal aber auch eine Frage der Dosierung: Bei stark schwankenden Hormonspiegeln greife ich zum Beispiel eher zum Pflaster, weil es den Spiegel stabiler hält.

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Was passiert, wenn man bioidentische Hormone absetzen möchte? Das ist natürlich möglich – nur möchte man nicht, dass die Hormone im Körper abrupt abfallen. Das könnte ähnliche Beschwerden auslösen wie die Wechseljahre selbst, weil genau dieser Abfall ja auch ihre eigentliche Ursache ist.

Deshalb reduziere ich die Dosierung schrittweise, statt abrupt zu stoppen – so bekommt der Körper Zeit, sich anzupassen, bevor die Hormone irgendwann ganz wegfallen.

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Der Unterschied zwischen den verschiedenen Hormonen

In der Hormontherapie werden unterschiedliche Hormone verwendet, die sich in ihrer Wirkung und Struktur deutlich unterscheiden. Ein wesentlicher Unterschied besteht zwischen synthetischen Hormonen, wie sie in der Antibabypille oder herkömmlichen Hormonersatztherapien vorkommen, und bioidentischen Hormonen, die exakt den körpereigenen Hormonen entsprechen.

Synthetische Hormone, wie künstliche Östrogene und Gestagene in der Pille, sind chemisch verändert, um bestimmte Wirkungen zu erzielen, oft mit Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen oder erhöhtem Thromboserisiko.

Bioidentische Hormone hingegen haben die gleiche molekulare Struktur wie die natürlichen Hormone des Körpers. Sie werden individuell dosiert und helfen gezielt, hormonelle Ungleichgewichte auszugleichen, zum Beispiel bei Wechseljahresbeschwerden, PMS oder einer Schilddrüsenunterfunktion.

Bioidentische Hormontherapie bei Fachärztin Frau Gruia

Buchempfehlungen für Sie

“Women on Fire” von Dr. med. Sheila de liz

Der rowohlt Verlag schreibt folgendes:

Deutschlands beliebteste Gynäkologin weiß: Die Wechseljahre sind cooler, als wir glauben!
Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen – kaum eine Frau sieht den Wechseljahren gelassen entgegen. Dabei ist unser Bild von der Perimenopause hoffnungslos veraltet und benötigt dringend ein Makeover. Viele Frauen leiden heute unnötig, und keine “muss da durch”. Sind die Beschwerden erst mal identifiziert, können wir viel für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun – und uns auch in der zweiten Lebenshälfte noch stark und sexy zu fühlen.

Es lohnt sich mit dem Thema zu beschäftigen.

Weitere Buchempfehlungen

Für weiterführende Fragen, kommen Sie gern auf uns zu.

Wichtige Hinweise zur Hormontherapie

Regelmäßige Kontrollen: Es ist wichtig, regelmäßig die Hormonspiegel überprüfen zu lassen, um die richtige Dosierung sicherzustellen.

Symptome beobachten: Patienten sollten alle Veränderungen notieren und mit ihrem Arzt besprechen.

Individuelle Anpassung: Die Dosierung kann individuell angepasst werden, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

Die bioidentische Hormontherapie bietet eine natürliche und individuell anpassbare Möglichkeit, hormonelle Ungleichgewichte auszugleichen und verschiedene gesundheitliche Beschwerden zu lindern. Durch die genaue Abstimmung auf den individuellen Bedarf und regelmäßige Kontrollen kann eine optimale Wirkung erzielt werden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was sind bioidentische Hormone?

Bioidentische Hormone sind natürliche Hormone aus pflanzlichen Quellen (z. B. Yamswurzel), deren Struktur exakt den körpereigenen Hormonen entspricht.

Wie unterscheiden sich bioidentische Hormone von synthetischen Hormonen?

Ein wesentlicher Unterschied besteht zwischen synthetischen Hormonen, wie sie in der Antibabypille oder herkömmlichen Hormonersatztherapien vorkommen, und bioidentischen Hormonen, die exakt den körpereigenen Hormonen entsprechen.
Synthetische Hormone, wie künstliche Östrogene und Gestagene in der Pille, sind chemisch verändert, um bestimmte Wirkungen zu erzielen, oft mit Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen, Stimmungsschwankungen oder erhöhtem Thromboserisiko.
Bioidentische Hormone hingegen haben die gleiche molekulare Struktur wie die natürlichen Hormone des Körpers. Sie werden individuell dosiert und helfen gezielt, hormonelle Ungleichgewichte auszugleichen, zum Beispiel bei Wechseljahresbeschwerden, PMS oder einer Schilddrüsenunterfunktion.

Bei welchen Anwendungsbereichen kann die Therapie helfen?

Die bioidentische Hormontherapie wird vor allem zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden, PMS und Zyklusunregelmäßigkeiten eingesetzt. Sie hilft bei typischen Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Brustspannen auf natürliche Weise.
Auch bei Kinderwunsch kann sie unterstützend wirken, indem sie den Hormonhaushalt reguliert und die Fruchtbarkeit verbessert. Nach der Geburt oder während der Stillzeit kann sie helfen, hormonelles Ungleichgewicht auszugleichen und das Wohlbefinden von Frauen zu steigern

Gibt es Nebenwirkungen?

Da bioidentische Hormone den körpereigenen entsprechen, gelten sie als gut verträglich. Wir empfehlen, regelmäßige Kontrollen durchzuführen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die Krankenkasse übernimmt die Therapiekosten meist nicht.

Mihaela N. Gruia, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Frauenarztpraxis Solingen

Mihaela N. Gruia

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Schwerpunkte: Bioidentische Hormontherapie, Darmgesundheit und ganzheitliche Frauenheilkunde. Mehr über Mihaela N. Gruia

✓ Medizinisch geprüft von Mihaela N. GruiaZuletzt aktualisiert am

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