Ästhetische Medizin und Behandlung
Wirkstoffe, Anwendungsbereiche und Techniken
Haben Sie Schönheitsmakel, die Sie gerne behandeln lassen möchten?
Wünschen Sie sich ein strahlenderes und jugendlicheres Aussehen?
Entdecken Sie hier die Möglichkeiten der ästhetischen Medizin und erfahren Sie, wie die Wirkstoffe Botulinum, Hyaluron, Calcium-Hydroxylapatit und Poly-Milchsäure Ihnen dabei helfen können.
Falten: Faltenreduktion und Vorbeugung von Mimikfalten
Botulinum (Botox®)
Anwendungsgebiet:
Faltenreduktion und Vorbeugung von Mimikfalten.
Effekt:
Die injizierte Substanz schwächt die Muskeln und reduziert so die Sichtbarkeit von Falten. Ergebnis ist ein glatteres und jünger aussehendes Hautbild.
Zielgruppe:
Frauen und Männer, die mimische Falten, Stirn- oder Zornesfalten behandeln lassen möchten.
Lippen: Volumenaufbau und Verbesserung der Lippenstruktur
Hyaluron-Säure
Anwendungsgebiet:
Volumenaufbau und Verbesserung der Hautstruktur.
Effekt:
Hyaluron bindet Feuchtigkeit, füllt Falten auf und verleiht Volumen in bestimmten Gesichtspartien. Die Haut erscheint praller und straffer.
Zielgruppe:
Personen mit eingefallenen Gesichtsbereichen oder Wunsch nach Lippenverschönerung.
Konturierung: Gezielte Konturierung und Glättung für harmonische Gesichtszüge und straffere Haut
Hydroxyl-Apatit
Anwendungsgebiet:
Gesichtskonturierung und Glättung tiefgehender Falten.
Effekt:
Der Wirkstoff verleiht Volumen, korrigiert Proportionen und sorgt für eine straffere Haut.
Zielgruppe:
Menschen mit abgesunkenen Wangen oder ausgeprägten Falten.
Hautverjüngung: Kollagenstimulation für eine verbesserte Elastizität und langfristige Hautverjüngung
Poly-Milchsäure
Anwendungsgebiet:
Hautverjüngung und Kollagenstimulation.
Effekt:
Die Produktion von körpereigenem Kollagen wird angeregt, was zu einer verbesserten Elastizität und länger anhaltenden Ergebnissen führt.
Zielgruppe:
Personen mit Fältchen und schlaffer Haut, die eine langfristige Hautverjüngung anstreben.
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Es gibt nicht "das eine" Östrogen – der Körper bildet mehrere Typen, je nachdem, welche Wirkung gebraucht wird. Estradiol wirkt auf viele Organe im ganzen Körper, Estriol dagegen vor allem lokal auf Schleimhäute.
Das ist praktisch relevant: Eine Patientin, die zum Beispiel nur unter Scheidentrockenheit leidet, ohne Hitzewallungen oder andere körperweite Symptome, braucht oft gar kein Estradiol – Estriol als lokal wirkende Creme reicht in solchen Fällen häufig aus.
Und genau das ist auch bei der Brustkrebs-Frage entscheidend, allerdings differenzierter, als man auf den ersten Blick denkt: Niedrig dosiertes Estriol als vaginale Creme wird kaum systemisch aufgenommen, und Studien zeigen dafür kein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Das gilt aber spezifisch für diese lokale, niedrig dosierte Anwendung – nicht automatisch für Estriol in jeder Form oder Dosierung. Bei einer Brustkrebs-Vorgeschichte sollte man ohnehin immer sehr genau und individuell hinschauen.
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Wenn ich im Rahmen einer Therapie DHEA verschreibe, gibt es dafür Kapseln in unterschiedlichen Dosierungen – entweder frei erhältlich oder individuell angefertigt in Spezialapotheken. Welche Dosierung passt, entscheide ich anhand des Blut- oder Speichelwerts einer Patientin.
Ersetzt wird bei mir mindestens drei Monate, danach schauen wir erneut auf die Werte. Viele Patientinnen brauchen das DHEA dann gar nicht mehr dauerhaft – der Körper erholt sich und produziert es nach einiger Zeit wieder selbst. Es ist also kein Hormon, das man automatisch für immer nehmen muss.
Wichtig ist mir dabei: Bitte niemals auf eigene Faust DHEA einnehmen oder dosieren. Die richtige Menge hängt von den eigenen Werten ab – ohne Messung und ärztliche Begleitung kann eine Selbstmedikation mehr schaden als nutzen.
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Die Hormonmedizin ist über lange Zeit nicht überall gut verstanden worden – bei so einem komplexen Thema auch nachvollziehbar. Was ich mir trotzdem wünschen würde: mehr Offenheit von offizieller Seite.
Beratung und Labordiagnostik werden uns Gynäkolog:innen bis heute nicht bezahlt, die Kosten trägt die Patientin allein. Dabei arbeiten weltweit längst viele Kolleg:innen seit Jahren mit bioidentischer Hormonersatztherapie, und die Erfahrungen dabei sind überwiegend positiv.
Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Jahren ändert – zugunsten der Patientinnen, die diese Kosten im Moment tragen müssen.
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In den Wechseljahren braucht der Körper eigentlich mehr DHEA als vorher, nicht weniger.
Der Grund: DHEA ist eine Vorstufe für Testosteron und Östrogen. Solange die Eierstöcke aktiv sind, übernehmen die einen Großteil dieser Produktion. Fallen sie in den Wechseljahren weg, muss DHEA aus der Nebenniere einspringen – ausgerechnet in einer Phase, in der viele Frauen durch Stress der Vorjahre bereits einen niedrigeren DHEA-Spiegel haben.
Das erklärt für mich, warum manche Frauen gut durch die Wechseljahre kommen und andere in ein regelrechtes Loch fallen: Fehlt DHEA genau dann, wenn der Körper es am meisten bräuchte, gerät das ganze System aus dem Gleichgewicht.
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DHEA ist eines der wichtigsten Hormone, die wir haben – und trotzdem haben es die wenigsten auf dem Schirm.
Cortisol kennt fast jeder, DHEA fast niemand. Dabei ist DHEA sein direkter Gegenspieler: Während Cortisol uns in stressigen Phasen aktiviert, sorgt DHEA dafür, dass uns dieser Stress nicht komplett aus der Bahn wirft. Es gibt uns quasi die Stabilität, die Cortisol allein nicht liefern kann.
In meiner Praxis sehe ich das häufig: Sobald DHEA fehlt, verlieren Patientinnen genau diese Stressresistenz. Was viele nicht erwarten würden – das zeigt sich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich, zum Beispiel über Muskelschmerzen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Hormonen zu tun zu haben scheinen.
Gerade weil DHEA so wenig bekannt ist, wird ein Mangel oft gar nicht in Betracht gezogen – dabei kann genau das der fehlende Baustein sein, um wieder stabiler durch stressige Phasen zu kommen.
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Eine Leitlinie ist eine ärztliche Handlungsempfehlung, basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft – eigentlich das, woran wir uns orientieren sollen.
Zum Thema Progesteron in den Wechseljahren gibt es aber eine Leitlinie, die aus meiner Sicht veraltet ist. Sie besagt: Frauen ohne Gebärmutter brauchen kein Progesteron, weil es angeblich nur dafür da ist, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu verhindern.
Was diese Sichtweise übersieht: Progesteron wirkt auch im Gehirn und beeinflusst zum Beispiel die Schlafqualität – unabhängig davon, ob überhaupt eine Gebärmutter vorhanden ist. Genau das erlebe ich bei Kolleg:innen, die seit Jahren mit bioidentischen Hormonen arbeiten, immer wieder bestätigt.
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Was kostet eine bioidentische Hormontherapie? 💬
Oft weniger als gedacht: im Durchschnitt etwa 50 bis 90 € im Monat, je nach individueller Situation. Mehr dazu im Beitrag, und persönlich bei uns in der Praxis.
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Nicht jede Erschöpfung, jede Unruhe, jedes "irgendwas stimmt nicht" ist automatisch ein Hormonproblem.
In meiner Hormonsprechstunde erlebe ich häufig, dass sich Patientinnen sicher sind: "Das müssen meine Hormone sein." Und dann zeigt die Anamnese: Die Hormone sind völlig in Ordnung, die Ursache liegt ganz woanders, zum Beispiel bei den Mitochondrien oder dem Immunsystem.
Genau diesen Unterschied zu erkennen, schaffe ich nur, weil ich nie isoliert auf ein Hormon schaue, sondern immer den ganzen Körper mitdenke.
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Techniken
Überblick einiger Techniken
Allgemeines
Bei Gesichtsbehandlungen zur Erzielung symmetrischer Ergebnisse spielen verschiedene Techniken eine wichtige Rolle. Als Facharzt ist es mir ein Anliegen, Ihnen einen Überblick über einige dieser Techniken zu geben.
Sorgfältige Analyse und Beratung
Eine präzise Analyse des Gesichts ist der erste Schritt, um das individuelle Profil des Patienten zu verstehen. Dies umfasst die Beurteilung der Gesichtsproportionen, Symmetrie und ästhetischen Merkmale. Die Bedürfnisse und Wünsche des Patienten müssen berücksichtigt werden, um maßgeschneiderte Behandlungspläne zu erstellen.
Ich wende die spezielle Methode basierend auf der Technik des harmonischen Verhältnisses des “goldenen Schnittes” [link] an. Angewandt und erstmals entwickelt durch den brasilianischen plastischen Chirurgen [Mauricio de Maio].
Regelmäßige Follow-up-Termine
Um langfristige und optimale Ergebnisse zu gewährleisten, sind regelmäßige Follow-up-Termine wichtig. Bei diesen Kontrolluntersuchungen können wir den Behandlungsverlauf überwachen und gegebenenfalls Anpassungen vornehmen, um das gewünschte ästhetische Ziel zu erreichen.
Bilaterale Symmetrie
Um eine ausgeglichene und symmetrische Ästhetik zu erreichen, ist es entscheidend, dass Behandlungen beidseitig und gleichmäßig durchgeführt werden. Der Facharzt muss mit viel Feingefühl vorgehen und auf subtile Unterschiede zwischen den Gesichtshälften achten, um ein harmonisches Gesamtbild zu gewährleisten.
Injektionstechniken
Je nach verwendeten Wirkstoffen (z. B. Botulinum, Hyaluron, Calcium-Hydroxylapatit) sind spezifische Injektionstechniken erforderlich, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Hierbei kommt es darauf an, die richtige Menge des Wirkstoffs in die jeweiligen Bereiche des Gesichts einzubringen, um natürliche Bewegungen zu bewahren und die gewünschten Korrekturen vorzunehmen.
Layering-Technik
Bei der Behandlung mit Füllstoffen wie Hyaluron oder Calcium-Hydroxylapatit ist die Layering-Technik wichtig. Dabei werden mehrere Schichten des Füllstoffs übereinander platziert, um ein gleichmäßiges und natürliches Ergebnis zu erzielen. Dadurch kann der Facharzt Volumen und Konturen gezielt modellieren.
Kombinationstherapien
In einigen Fällen können Kombinationstherapien sinnvoll sein, bei denen unterschiedliche Wirkstoffe und Techniken in einer Behandlung kombiniert werden. Dies ermöglicht es, verschiedene Aspekte der Gesichtsästhetik gleichzeitig zu verbessern und ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen.
Fazit
Ich verfolge stets das Ziel, meinen Patienten durch präzise und symmetrische Gesichtsbehandlungen zu mehr Selbstbewusstsein und Wohlbefinden zu verhelfen. Wenn Sie Interesse an einer Beratung oder Behandlung haben, zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren. Gemeinsam finden wir die optimale Lösung für Ihre ästhetischen Bedürfnisse.