Hormone
Ein ausgewogenes Hormonsystem und eine gesunde Ernährung sind essenziell für Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität.
Haben Sie Fragen zu Hormontherapien oder möchten Sie mehr über bioidentische Hormone erfahren?
Hier finden Sie Informationen zu unseren Leistungen rund um Hormontherapie, die Behandlung von Hormonstörungen und bioidentische Hormontherapien, um Ihre Gesundheit auf natürlichem Wege zu unterstützen.
Hormontherapie
Eine ganzheitliche Therapie zur Linderung hormoneller Beschwerden und zum Ausgleich hormoneller Dysbalancen.
Hormonstörungen
Individuelle Diagnose und Therapie bei Zyklusstörungen, Wechseljahresbeschwerden und hormonellen Problemen.
Bioidentische-Hormontherapie
Eine natürliche und schonende Therapie, um hormonelle Ungleichgewichte auszugleichen und Beschwerden zu lindern.
Hormone bei der Frau: Diagnostik, Beratung und Therapie
Hormone steuern den weiblichen Zyklus, die Schwangerschaft, die Wechseljahre und beeinflussen Stoffwechsel, Stimmung, Schlaf, Haut und Knochengesundheit. In der Praxis Gruia bieten wir eine fundierte Hormondiagnostik und Beratung an, von der Zyklus- und Kinderwunschsprechstunde über PMS, Schilddrüsenfragen bis hin zu Wechseljahresbeschwerden. Die Untersuchung umfasst eine ausführliche Anamnese, eine zyklusgerechte Labordiagnostik und, wo sinnvoll, eine Ultraschalluntersuchung. Auf dieser Basis erarbeiten wir eine individuelle Therapie, ausgerichtet an aktuellen Leitlinien (DGGG, AWMF) und an Ihrer persönlichen Situation.
Welche Hormone sind für Frauen besonders relevant?
Im Mittelpunkt der gynäkologischen Endokrinologie stehen Östrogene (v. a. Östradiol), Progesteron, Testosteron, FSH, LH, Prolaktin und Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4). Daneben spielen Cortisol (Stresshormon), DHEA-S, AMH (Anti-Müller-Hormon, Marker der ovariellen Reserve) und Insulin eine Rolle. Diese Hormone wirken zusammen. Eine isolierte Betrachtung greift häufig zu kurz.
Wann ist ein Hormonstatus sinnvoll?
Ein Hormonstatus kann u. a. bei folgenden Beschwerden hilfreich sein: unregelmäßiger Zyklus, ausbleibende Periode, Zwischenblutungen, prämenstruellem Syndrom (PMS), Kinderwunsch, ausgeprägter Erschöpfung, Schlaf- und Stimmungsstörungen, Hitzewallungen, Gewichtsveränderungen oder Hautveränderungen wie Akne und Haarausfall. Auch zur Verlaufskontrolle einer Hormontherapie ist die Bestimmung wichtig.
Wie läuft die Diagnostik ab?
Im Erstgespräch erfassen wir Ihre Symptome, Zyklus, Vorerkrankungen und bisherige Befunde. Die Labordiagnostik wird zyklusgerecht geplant, denn manche Werte sind nur in bestimmten Zyklustagen aussagekräftig (z. B. Progesteron in der Lutealphase). Ergänzend kann ein Ultraschall sinnvoll sein. Im Befundgespräch besprechen wir die Ergebnisse, ordnen sie in den Gesamtkontext ein und erläutern Therapieoptionen.
Therapieoptionen
Je nach Befund kommen verschiedene Wege infrage: Lebensstil- und Ernährungsanpassungen, Mikronährstoff-Therapie, gezielte Hormontherapie (z. B. Progesteron in der Lutealphase, Östradiol-Substitution in der Perimenopause), Schilddrüsentherapie oder eine bioidentische Hormontherapie. Auch komplementäre Ansätze (z. B. Phytotherapie) werden besprochen, wo sinnvoll. Risiken und Nutzen werden offen thematisiert.
Häufige Fragen
An welchem Zyklustag sollte ein Hormonstatus erhoben werden?
Das hängt von der Fragestellung ab. Üblich ist die Bestimmung von FSH und Östradiol am 2.–5. Zyklustag, Progesteron etwa am 19.–22. Zyklustag (bei 28-Tage-Zyklus). Wir planen die Diagnostik passend zu Ihrem Zyklus.
Übernimmt die Krankenkasse die Hormondiagnostik?
Bei medizinischer Indikation (z. B. Kinderwunsch, Zyklusstörungen) erfolgt die Kostenübernahme häufig über die gesetzliche Krankenkasse. Eine erweiterte Hormondiagnostik im Rahmen ganzheitlicher Beratung ist meist eine individuelle Gesundheitsleistung. Wir informieren Sie transparent.
Welche Rolle spielt die Schilddrüse?
Die Schilddrüse beeinflusst Zyklus, Fruchtbarkeit, Stoffwechsel und Wohlbefinden. Eine unerkannte Schilddrüsenstörung kann sich wie eine gynäkologische Hormonstörung präsentieren. Wir beziehen die Schilddrüse daher routinemäßig in die Diagnostik ein.
Quellen: DGGG/AWMF-Leitlinien (Peri-/Postmenopause 015-062, PCOS, Endometriose), Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Deutsches Ärzteblatt zu Hormontherapie.

Mihaela N. Gruia
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunkte: Bioidentische Hormontherapie, Darmgesundheit und ganzheitliche Frauenheilkunde. Mehr über Mihaela N. Gruia

