Ihre Frauenärztin für die
Ganzheitliche Medizin
Willkommen in meiner Praxis für ganzheitliche Frauenheilkunde. Meine Beratung und Therapie folgen den Prinzipien der ganzheitlichen Medizin und gehen über die klassische gynäkologische Vorsorge hinaus. Durch die Verbindung moderner gynäkologischer Methoden mit naturheilkundlichen und komplementären Ansätzen entsteht eine individuelle Betreuung, die Ihre Gesundheit auf vielen Ebenen fördern kann. Diese ganzheitliche Herangehensweise ermöglicht Ihnen eine maßgeschneiderte Unterstützung, die über die regulären medizinischen Leistungen hinausgeht.
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Warum ich Östrogen fast immer über die Haut gebe, nicht als Tablette:
Über die Leber verstoffwechselt, kann Östrogen die Blutgerinnung verändern und so das Thromboserisiko erhöhen. Über die Haut – als Gel, Spray oder Pflaster – kann ich dieses Risiko vermeiden, ohne dass sich die Wirkung verringert.
Welche der drei Formen ich wähle, ist zum Teil individuell, manchmal aber auch eine Frage der Dosierung: Bei stark schwankenden Hormonspiegeln greife ich zum Beispiel eher zum Pflaster, weil es den Spiegel stabiler hält.
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Was passiert, wenn man bioidentische Hormone absetzen möchte? Das ist natürlich möglich – nur möchte man nicht, dass die Hormone im Körper abrupt abfallen. Das könnte ähnliche Beschwerden auslösen wie die Wechseljahre selbst, weil genau dieser Abfall ja auch ihre eigentliche Ursache ist.
Deshalb reduziere ich die Dosierung schrittweise, statt abrupt zu stoppen – so bekommt der Körper Zeit, sich anzupassen, bevor die Hormone irgendwann ganz wegfallen.
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Warum ich manchmal Speichel statt Blut teste:
Im Blut sehen wir die Gesamtmenge eines Hormons wie Östrogen. Im Speichel dagegen nur den Anteil, der tatsächlich aktiv ist – bei einem echten Mangel macht das keinen Unterschied, beide Werte fallen dann niedrig aus.
Interessant wird es bei Patientinnen mit ausreichend Gesamtöstrogen im Blut, bei denen aber nur ein Teil davon wirklich wirkt. Genau solche Fälle sind der Grund, warum ich mir manchmal beide Werte anschaue, statt mich auf einen zu verlassen.
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Ich messe bei jeder Patientin den Hormonspiegel, bevor wir mit der Therapie beginnen - immer.
Warum: Es gibt der Patientin Sicherheit, dass die Therapie zu ihrem Körper passt, statt auf Verdacht zu behandeln. Es gibt mir als Ärztin eine fundierte Grundlage für die Dosierung. Und es liefert einen Vergleichswert, an dem ich später sehen kann, ob die Therapie wirklich greift.
Auf diesen Schritt verzichte ich deshalb nie – er ist für mich keine Option, sondern Voraussetzung.
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Ganzheitlich heißt für mich: Ich schaue nicht nur auf die Eierstöcke, sondern auch auf Nebenniere, Schilddrüse und Darm. Östrogen und Progesteron sind nur ein kleiner Ausschnitt aus einem viel größeren System, das eng miteinander verbunden ist.
Deshalb schaue ich immer auf das gesamte System, um meinen Patientinnen nachhaltig zu helfen.
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Testosteron wird meist mit männlicher Physiologie assoziiert – dabei produziert auch der weibliche Körper es, nur in deutlich geringeren Mengen, über Eierstöcke und Nebennieren.
Was viele überrascht: Es spielt eine Rolle für Energielevel, Libido und Muskelkraft – trotzdem gehört es in der Frauenheilkunde nicht zur Routineuntersuchung. Antriebslosigkeit, sinkende Libido oder Muskelabbau trotz Training können deshalb leicht anderen Ursachen zugeschrieben werden, obwohl Testosteron mit dahinterstecken kann.
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Bioidentische Hormone gibt es schon seit 20 Jahren, aber erst jetzt wird wirklich viel und offen darüber gesprochen. Die Sorge, dass Hormone Krebs verursachen, stammt vor allem aus einer großen Studien zu synthetischen Hormonpräparaten – für bioidentische Hormone gibt es bis heute keine vergleichbaren Langzeitstudien, weder in die eine noch in die andere Richtung.
Genau das hat viel zu lange dazu geführt, dass Frauen einfach durchgehalten haben, statt sich behandeln zu lassen – aus einer Angst, die so pauschal gar nicht auf bioidentische Hormone übertragbar ist. Von daher bin ich sehr froh, dass das Thema inzwischen differenzierter diskutiert wird.
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Bioidentische Hormone helfen nur bei einem zu niedrigen Hormonspiegel – nicht bei einem zu hohen.
Das steckt schon im Namen: Hormonersatztherapie kann nur ersetzen, was fehlt. Ist ein Hormon dagegen zu hoch, brauche ich einen anderen Ansatz, zum Beispiel aus der Naturheilkunde, um das Gleichgewicht wiederherzustellen.
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Progesteron kann unterschiedlich wirken – je nachdem, wie man es einnimmt.
Nimmt man es oral ein, entsteht beim Abbau in der Leber ein Zwischenstoff, der zusätzlich beruhigend wirkt und müde macht. Genau das nutze ich bei Patientinnen mit Schlafstörungen ganz gezielt aus.
Über die Haut oder vaginal fällt dieser Effekt weg – das Progesteron kommt zwar genauso im Körper an, aber ohne den "Umweg" über die Leber, und damit auch ohne den schlaffördernden Nebeneffekt.
Welche Anwendungsform am Ende sinnvoll ist, hängt deshalb stark davon ab, was eine Patientin überhaupt erreichen möchte.
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Ein Progesteronmangel wird im Standardcheck leicht übersehen, weil er nur zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zyklus zuverlässig messbar ist.
Progesteron entsteht erst nach dem Eisprung – wird zum falschen Zeitpunkt gemessen, kann der Wert fälschlich niedrig aussehen, obwohl gar kein echter Mangel vorliegt. Umgekehrt bleibt ein tatsächlicher Mangel im Labor manchmal "unauffällig", einfach weil zum falschen Moment getestet wurde.
Das macht die Einordnung auch deshalb schwierig, weil sich die Symptome oft mit einer Östrogendominanz überschneiden – eine klare Unterscheidung gelingt nur über gezielte Diagnostik zum richtigen Zeitpunkt.
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