Hormonersatztherapie
- Zyklusstörungen
- PCO-Syndrom
- Hyperandrogenämie
- Prämenstruationsyndrom (PMS)
- Gelbkörperschwäche
- Libidostörung
- unerfüllter Kinderwunsch
- Wechseljahrbeschwerden
Eine Hormonanalyse schafft Klarheit über mögliche Ursachen, um sie so gezielt wie nötig zu therapieren.
Unser ganzheitlicher Ansatz – auch durch eine sehr schonende Bioidentische Hormonersatztherapie – hilft Ihnen bei einer angenehmen Linderung und Heilung.
Buchempfehlung:
Thema: Endometriose
Hinweis:
Je nach Krankheitsbild werden die Laborleistungen teilweise nicht von der Krankenkasse übernommen.
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Anti‑Aging aus echten Lebensmitteln:
🍓 Fisetin aus Erdbeeren – senolytisch, zellreinigend.
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Weniger Creme. Mehr Biochemie.
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Hormonstörungen erkennen und behandeln: Diagnostik in der Praxis Gruia
Hormonstörungen können in jedem Lebensalter auftreten und sich vielfältig zeigen, von Zyklusunregelmäßigkeiten über Gewichtsveränderungen, Müdigkeit, Schlafstörungen bis hin zu Stimmungsschwankungen oder Hautproblemen. In der Praxis Gruia ermitteln wir mit einer ausführlichen Anamnese und gezielter Labordiagnostik, ob eine hormonelle Dysbalance vorliegt. Häufig betroffen sind Östrogen, Progesteron, Schilddrüsenhormone, Testosteron und Cortisol. Auf Basis Ihrer Befunde besprechen wir geeignete Therapiewege, orientiert an aktuellen Leitlinien der DGGG und der Endokrinologen-Fachgesellschaften.
Welche Hormonstörungen sind bei Frauen häufig?
Zu den häufigsten Hormonstörungen zählen Schilddrüsenfunktionsstörungen (Hypo- und Hyperthyreose, Hashimoto-Thyreoiditis), das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS), prämenstruelles Syndrom (PMS) und prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS), Gelbkörperschwäche, Hyperandrogenämie sowie Beschwerden in der Perimenopause. Auch Nebennieren- und Stresshormon-Dysbalancen (Cortisol-Veränderungen) wirken sich auf das gynäkologische Hormonsystem aus. Eine systematische Diagnostik klärt, welcher Bereich betroffen ist.
Typische Symptome und wann eine Abklärung sinnvoll ist
Symptome, die auf eine Hormonstörung hinweisen können, sind: unregelmäßiger oder ausbleibender Zyklus, starke oder schmerzhafte Blutungen, unerfüllter Kinderwunsch, ungeklärte Gewichtszunahme, Haarausfall oder vermehrter Haarwuchs (Hirsutismus), Akne im Erwachsenenalter, anhaltende Erschöpfung, Schlafstörungen sowie ausgeprägte Stimmungsschwankungen. Treten solche Beschwerden über mehrere Zyklen auf, lohnt eine ärztliche Abklärung.
So gehen wir in der Diagnostik vor
Den Beginn bildet ein ausführliches Anamnesegespräch zu Beschwerden, Zyklus, Lebensstil und Vorerkrankungen. Je nach Verdacht schließt sich daran eine zyklusgerechte Hormonlabordiagnostik an. Bestimmt werden je nach Fragestellung u. a. FSH, LH, Östradiol, Progesteron, Prolaktin, Testosteron, DHEA-S, SHBG, AMH sowie Schilddrüsenwerte (TSH, fT3, fT4, ggf. Antikörper). Eine vaginale Sonografie ergänzt das Bild, etwa zur Beurteilung von Eierstöcken und Gebärmutter.
Individuell abgestimmte Therapieoptionen
Die Therapie richtet sich nach Befund und Lebenssituation. Möglich sind Lebensstilanpassungen (Ernährung, Bewegung, Stressmanagement), Mikronährstoff-Optimierung, zyklusunterstützende Maßnahmen, hormonelle Therapien (z. B. Progesteron, Östradiol oder Schilddrüsenhormone) sowie bei entsprechender Indikation die bioidentische Hormontherapie. Wir besprechen mit Ihnen Nutzen, Risiken und Alternativen.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter sind Hormonstörungen möglich?
Hormonelle Veränderungen können bereits im Jugendalter auftreten (z. B. PCOS) und kommen in jeder Lebensphase vor. Häufig zeigen sie sich in der Perimenopause (ca. ab Mitte 40), aber auch jüngere Frauen mit Kinderwunsch oder Zyklusproblemen sollten abgeklärt werden.
Welche Laborwerte werden bei Hormonstörungen bestimmt?
Üblich sind FSH, LH, Östradiol, Progesteron, Testosteron, DHEA-S, Prolaktin, Schilddrüsenwerte und bei Bedarf Cortisol oder AMH. Welche Werte sinnvoll sind, hängt von der Fragestellung und dem Zyklustag ab.
Müssen Hormonstörungen immer mit Hormonen behandelt werden?
Nein. Viele Beschwerden lassen sich zunächst über Lebensstil, Ernährung und Mikronährstoffe verbessern. Eine Hormontherapie ist eine Option unter mehreren und wird individuell abgewogen.
Quellen: DGGG/AWMF-Leitlinien zu PCOS, Endometriose, Peri- und Postmenopause; Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie; RKI-Frauengesundheitsbericht.

Mihaela N. Gruia
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Schwerpunkte: Bioidentische Hormontherapie, Darmgesundheit und ganzheitliche Frauenheilkunde. Mehr über Mihaela N. Gruia