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Schilddrüse

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Schilddrüsenerkrankungen

Schilddrüse Ganzheitliche Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen

Die Schilddrüse spielt eine zentrale Rolle für den Stoffwechsel und das allgemeine Wohlbefinden. Erkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis, Schilddrüsenunterfunktion und Autoimmunreaktionen der Schilddrüse können vielfältige Symptome hervorrufen, die weit über die klassische Diagnostik hinausgehen.

Vorteile für meine Patientinnen

  • Optimale Unterstützung der Schilddrüse durch natürliche Hormonpräparate
  • Nachhaltige Regulation des Stoffwechsels für mehr Energie und Lebensqualität
  • Individuelle und ganzheitliche Therapie statt standardisierter medikamentöser Behandlung
  • Verbesserung des Wohlbefindens durch die Kombination schulmedizinischer und naturheilkundlicher Ansätze

In meiner Praxis kombiniere ich moderne Diagnostik mit bewährten naturheilkundlichen Verfahren, um eine maßgeschneiderte Therapie zu ermöglichen. Ziel ist es, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern die Schilddrüse ganzheitlich zu unterstützen und Ihre Gesundheit langfristig zu stärken.

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Es gibt nicht "das eine" Östrogen – der Körper bildet mehrere Typen, je nachdem, welche Wirkung gebraucht wird. Estradiol wirkt auf viele Organe im ganzen Körper, Estriol dagegen vor allem lokal auf Schleimhäute.
Das ist praktisch relevant: Eine Patientin, die zum Beispiel nur unter Scheidentrockenheit leidet, ohne Hitzewallungen oder andere körperweite Symptome, braucht oft gar kein Estradiol – Estriol als lokal wirkende Creme reicht in solchen Fällen häufig aus.
Und genau das ist auch bei der Brustkrebs-Frage entscheidend, allerdings differenzierter, als man auf den ersten Blick denkt: Niedrig dosiertes Estriol als vaginale Creme wird kaum systemisch aufgenommen, und Studien zeigen dafür kein erhöhtes Brustkrebsrisiko. Das gilt aber spezifisch für diese lokale, niedrig dosierte Anwendung – nicht automatisch für Estriol in jeder Form oder Dosierung. Bei einer Brustkrebs-Vorgeschichte sollte man ohnehin immer sehr genau und individuell hinschauen. 
#bioidentischehormone #östrogen #estriol #hormontherapie
Wenn ich im Rahmen einer Therapie DHEA verschreibe, gibt es dafür Kapseln in unterschiedlichen Dosierungen – entweder frei erhältlich oder individuell angefertigt in Spezialapotheken. Welche Dosierung passt, entscheide ich anhand des Blut- oder Speichelwerts einer Patientin.
Ersetzt wird bei mir mindestens drei Monate, danach schauen wir erneut auf die Werte. Viele Patientinnen brauchen das DHEA dann gar nicht mehr dauerhaft – der Körper erholt sich und produziert es nach einiger Zeit wieder selbst. Es ist also kein Hormon, das man automatisch für immer nehmen muss.
Wichtig ist mir dabei: Bitte niemals auf eigene Faust DHEA einnehmen oder dosieren. Die richtige Menge hängt von den eigenen Werten ab – ohne Messung und ärztliche Begleitung kann eine Selbstmedikation mehr schaden als nutzen.
#bioidentischehormone #dhea #hormontherapie #hormonstatus
Die Hormonmedizin ist über lange Zeit nicht überall gut verstanden worden – bei so einem komplexen Thema auch nachvollziehbar. Was ich mir trotzdem wünschen würde: mehr Offenheit von offizieller Seite.
Beratung und Labordiagnostik werden uns Gynäkolog:innen bis heute nicht bezahlt, die Kosten trägt die Patientin allein. Dabei arbeiten weltweit längst viele Kolleg:innen seit Jahren mit bioidentischer Hormonersatztherapie, und die Erfahrungen dabei sind überwiegend positiv.
Ich hoffe, dass sich das in den nächsten Jahren ändert – zugunsten der Patientinnen, die diese Kosten im Moment tragen müssen.
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In den Wechseljahren braucht der Körper eigentlich mehr DHEA als vorher, nicht weniger.
Der Grund: DHEA ist eine Vorstufe für Testosteron und Östrogen. Solange die Eierstöcke aktiv sind, übernehmen die einen Großteil dieser Produktion. Fallen sie in den Wechseljahren weg, muss DHEA aus der Nebenniere einspringen – ausgerechnet in einer Phase, in der viele Frauen durch Stress der Vorjahre bereits einen niedrigeren DHEA-Spiegel haben.
Das erklärt für mich, warum manche Frauen gut durch die Wechseljahre kommen und andere in ein regelrechtes Loch fallen: Fehlt DHEA genau dann, wenn der Körper es am meisten bräuchte, gerät das ganze System aus dem Gleichgewicht.
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DHEA ist eines der wichtigsten Hormone, die wir haben – und trotzdem haben es die wenigsten auf dem Schirm.
Cortisol kennt fast jeder, DHEA fast niemand. Dabei ist DHEA sein direkter Gegenspieler: Während Cortisol uns in stressigen Phasen aktiviert, sorgt DHEA dafür, dass uns dieser Stress nicht komplett aus der Bahn wirft. Es gibt uns quasi die Stabilität, die Cortisol allein nicht liefern kann.
In meiner Praxis sehe ich das häufig: Sobald DHEA fehlt, verlieren Patientinnen genau diese Stressresistenz. Was viele nicht erwarten würden – das zeigt sich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich, zum Beispiel über Muskelschmerzen, die auf den ersten Blick gar nichts mit Hormonen zu tun zu haben scheinen.
Gerade weil DHEA so wenig bekannt ist, wird ein Mangel oft gar nicht in Betracht gezogen – dabei kann genau das der fehlende Baustein sein, um wieder stabiler durch stressige Phasen zu kommen.
#bioidentischehormone #dhea #cortisol #hormonstatus
Eine Leitlinie ist eine ärztliche Handlungsempfehlung, basierend auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft – eigentlich das, woran wir uns orientieren sollen.
Zum Thema Progesteron in den Wechseljahren gibt es aber eine Leitlinie, die aus meiner Sicht veraltet ist. Sie besagt: Frauen ohne Gebärmutter brauchen kein Progesteron, weil es angeblich nur dafür da ist, den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zu verhindern.
Was diese Sichtweise übersieht: Progesteron wirkt auch im Gehirn und beeinflusst zum Beispiel die Schlafqualität – unabhängig davon, ob überhaupt eine Gebärmutter vorhanden ist. Genau das erlebe ich bei Kolleg:innen, die seit Jahren mit bioidentischen Hormonen arbeiten, immer wieder bestätigt.
#bioidentischehormone #progesteron #wechseljahre #hormontherapie
Nicht jede Erschöpfung, jede Unruhe, jedes "irgendwas stimmt nicht" ist automatisch ein Hormonproblem.
In meiner Hormonsprechstunde erlebe ich häufig, dass sich Patientinnen sicher sind: "Das müssen meine Hormone sein." Und dann zeigt die Anamnese: Die Hormone sind völlig in Ordnung, die Ursache liegt ganz woanders, zum Beispiel bei den Mitochondrien oder dem Immunsystem.
Genau diesen Unterschied zu erkennen, schaffe ich nur, weil ich nie isoliert auf ein Hormon schaue, sondern immer den ganzen Körper mitdenke.
 
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Behandlung von Schilddrüsen

Tiefergehende Schilddrüsendiagnostik – mehr als nur TSH-Werte

In der konventionellen Medizin wird oft nur der TSH-Wert gemessen, um die Funktion der Schilddrüse zu beurteilen. Diese Methode greift jedoch zu kurz, da sie nicht alle Einflussfaktoren berücksichtigt. In meiner Praxis erfolgt eine ganzheitliche Diagnostik, die tiefer geht.

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Natürliche Schilddrüsenextrakte – eine Alternative zur Schulmedizin

Die übliche schulmedizinische Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen erfolgt meist mit synthetischem L-Thyroxin. Doch viele Betroffene erleben trotz richtiger Dosierung weiterhin Beschwerden. Eine alternative Möglichkeit bietet die Behandlung mit natürlichen Schilddrüsenextrakten aus Schwein oder Rind. Diese enthalten neben den Schilddrüsenhormonen auch weitere wichtige Schilddrüsenhormone außer T3 und T4 in ihrer natürlichen Zusammensetzung, wodurch eine bessere Verträglichkeit und Wirkung erzielt werden kann.

Schilddrüse, eine kleine Drüse mit großer Wirkung auf die Frauengesundheit

Die Schilddrüse beeinflusst Stoffwechsel, Zyklus, Fruchtbarkeit, Stimmung, Schlaf und Wohlbefinden und ist bei Frauen besonders häufig von Funktionsstörungen betroffen. In der Praxis Gruia ist die Schilddrüse fester Bestandteil unserer Hormondiagnostik. Wir bestimmen die relevanten Laborwerte (TSH, fT3, fT4, Antikörper) und besprechen mit Ihnen, ob eine Funktionsstörung vorliegt, etwa eine Unterfunktion (Hypothyreose), Überfunktion (Hyperthyreose) oder Hashimoto-Thyreoiditis. Grundlage sind die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) und der DGGG.

Wie wirkt die Schilddrüse auf den weiblichen Körper?

Die Schilddrüse produziert die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3). Sie steuern den Energieumsatz fast aller Körperzellen. Ein Zuviel oder Zuwenig hat weitreichende Folgen: Eine Unterfunktion kann sich u. a. mit Erschöpfung, Gewichtszunahme, Frieren, trockener Haut, Haarausfall, Verstopfung, Zyklusstörungen und gedrückter Stimmung zeigen. Eine Überfunktion äußert sich häufig durch innere Unruhe, Herzrasen, Gewichtsabnahme, vermehrtem Schwitzen, Schlafproblemen und feinem Zittern.

Schilddrüse und weibliches Hormonsystem

Schilddrüsen- und Sexualhormone sind eng verflochten. Eine Funktionsstörung kann sich daher als Zyklusstörung, PMS, Kinderwunsch- oder Schwangerschaftsproblem, als Wechseljahresbeschwerde oder als Stimmungsschwankung präsentieren. Auch bei Schilddrüsen-Antikörpern (Hashimoto-Thyreoiditis) treten häufig zusätzliche frauenspezifische Beschwerden auf. Aus diesem Grund prüfen wir die Schilddrüse routinemäßig mit, wenn Sie wegen Hormonbeschwerden zu uns kommen.

Diagnostik in unserer Praxis

Eine Basisdiagnostik umfasst meist:

  • TSH (Hauptregulator)
  • fT3 und fT4 (freie Schilddrüsenhormone)
  • Schilddrüsen-Antikörper (TPO-AK, TG-AK, bei Verdacht auf Hashimoto)
  • Sonografie der Schilddrüse (in spezialisierten Zentren oder beim Endokrinologen)

Bei auffälligen Befunden überweisen wir an endokrinologische Kolleg:innen oder Nuklearmediziner:innen für weiterführende Diagnostik (z. B. Szintigrafie).

Was wir mit Ihnen besprechen

Bei nachgewiesener Unterfunktion ist häufig eine Hormonsubstitution mit L-Thyroxin notwendig. Bei Hashimoto wird zusätzlich auf Mikronährstoffe (Selen, Vitamin D, Eisen), Ernährung und Stress geachtet. Bei Überfunktion erfolgt die Behandlung in der Regel über spezialisierte Zentren. Wir begleiten Sie bei Verlaufskontrollen, Anpassungen der Therapie und integrieren das Schilddrüsenthema in Ihr gynäkologisches Gesamtbild.

Häufige Fragen

Welche Laborwerte sind bei der Schilddrüse wichtig?

TSH ist der erste Screeningwert. Bei Auffälligkeiten oder bei Verdacht auf Hashimoto werden zusätzlich fT3, fT4 und die Schilddrüsen-Antikörper (TPO-AK, TG-AK) bestimmt.

Sollte ich bei Kinderwunsch die Schilddrüse prüfen lassen?

Ja. Schilddrüsenstörungen können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und in der Schwangerschaft Folgen haben. In der Schwangerschaft wird ein engerer TSH-Zielbereich angestrebt.

Was tun bei Hashimoto-Thyreoiditis?

Hashimoto ist eine autoimmune Schilddrüsenentzündung. Wenn nötig, wird die daraus entstehende Unterfunktion mit L-Thyroxin behandelt. Ergänzend achten wir auf Mikronährstoffe, Ernährung und Stressregulation.

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie, Leitlinien zur Hashimoto-Thyreoiditis und Schilddrüsen-Diagnostik in der Schwangerschaft (DGGG/AWMF), Deutsches Ärzteblatt.

Mihaela N. Gruia, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Frauenarztpraxis Solingen

Mihaela N. Gruia

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Schwerpunkte: Bioidentische Hormontherapie, Darmgesundheit und ganzheitliche Frauenheilkunde. Mehr über Mihaela N. Gruia

✓ Medizinisch geprüft von Mihaela N. GruiaZuletzt aktualisiert am

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