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oraler Gluccosetoleranztest (OGTT)

Diabetes beginnt meist schleichend und unbemerkt. Doch seine Folgen sind gravierend.

Das gilt auch für Gestationsdiabetes, eine Sonderform der sogenannten Zuckerkrankheit, die mit körperlichen Umstellungen während einer Schwangerschaft einhergeht: Die Körperzellen werden zunehmend unempfindlich gegen das blutzuckersenkende Hormon Insulin. Der Zucker im Blut steigt an.

Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für das Kind (hohes Geburtsgewicht, zu viel Fruchtwasser), was ein Risiko auch für den Ablauf der Geburt bedeutet.

Wie wird das OGTT-Test durchgeführt?

Der Test wird zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche gemacht. Die Schwangere trinkt einen Sirup, der 50 Gramm Glukose enthält. Die Schwangere darf nicht nüchtern sein!

Eine Stunde später wird ihr Blutzucker bestimmt. Ist dieser dann nicht erhöht, besteht kein Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes.

Bei erhöhten Werten wird ein zusätzlicher Test durchgeführt mit 75 Gramm Glucose. Wenn dieser Test ebenfalls erhöht ist, wird die Diagnose Gestationsiabetes gestellt.

Die Schwangere muss dann ein Ernährungsprogramm durchführen und regelmäßige Blutzuckerkontrollen dokumentieren.